an image


 

Navi Pillay gewinnt den Friedensnobelpreis 2026 – 

Komitee hebt Untersuchung zum Völkermord in Gaza hervor 

Gut so !

 

Aber: Demo in Münster: Nein! Kein Friedenspreis für die NATO! 

 


 

Wie sollen wir Frieden schaffen, 
wenn wir nicht bereit sind zuzuhören?

 

Schluss mit der militärischen Ukraine-Hilfe
Schluss mit der katastrophalen Politik
der Selbstzerstörung!

 


 

Ein echter „Kampf gegen Rechts“ würde einen Ausgleich zu Russland suchen, die Corona-Politik streng aufarbeiten, den Rüstungsexzess beenden, Privatisierungen rückgängig machen, gegen die Tendenzen zu Zensur und Kampagnen einschreiten, die allgemeine neoliberale Dominanz angreifen und, und, und…

 

Tobias Riegel zum Auftritt der SPD-Bundestagsfraktion am Dienstag auf dem Berliner Bebelplatz

 


 

Lesetipp aus dem Archiv der NachDenkSeiten 
aus aktuellem Anlass

07. Oktober 2026 um 13:29

 


 

Schluss mit der irren Hetze gegen Russland!
Der Ukraine-Krieg hat eine Vorgeschichte.
 

Jahrelang hat der Westen versucht Russland zu schwächen 
und dabei die Ukraine als Hebel benutzt: 
Bis zum letzten Ukrainer sollte Russland bekämpft werden. 

Ziele: Die USA als „einzige Weltmacht“ schützen,
Russland zerstückeln wie den Balkan, 
Zugriff auf die Bodenschätze.

Aber das haut nicht mehr hin!
Hört auf und rettet Leben!   

 


 

Interessant wäre eine Debatte um die Bedeutung von „Populisten“ siehe Standpunkte.

 


 

Es geht um Hüseyin Doğru und Jaques Baud

Video: Ziviler Tod: Wie ein Journalist in Deutschland ausgeschaltet wird
acTViism Munich Interview Chris Hedges mit Hüseyin Doğru: Hörenswert!

tkp schreibt dazu: 

Die Sanktionen der EU sind seit jeher illegal, da gemäß Völkerrecht Sanktionen einen Beschluss des UN-Sicherheitsrates erfordern. Die EU hat in den letzten beiden Sanktionsrunden mit Sanktionen gegen einzelne Personen und EU-Bürger noch einen weiteren Schritt in den legalen Abgrund gemacht. Diese Praxis verstößt gegen grundlegende europäische und internationale Rechtsgrundsätze, darunter:

• Unschuldsvermutung
• Recht auf ein faires Verfahren
• Recht auf Anhörung vor der Bestrafung
• Gewaltenteilung (Exekutive als Richter)
• Rechtssicherheit und Vorhersehbarkeit des Rechts
• Verhältnismäßigkeit
• Wirksamer gerichtlicher Schutz
• Meinungs- und politische Meinungsfreiheit
• Schutz des Eigentums ohne ordentliches Verfahren

Diese Rechtsgüter, die die Institutionen der EU verletzen, werden garantiert durch:
• Die Charta der Grundrechte der Europäischen Union
• Die Europäische Menschenrechtskonvention
• Die Charta der Vereinten Nationen
• Allgemeine Grundsätze des Völkerrechts

 



Aufruf zur Unterstützung des Weimarer Richters
Christian Dettmar


 

Aktuelle Videotipps:

 

► Vortrag von Gabriele Krone-Schmalz beim BSW-Festival der Meinungsfreiheit in Magdeburg (30.08.2026)
► Ziviler Tod: Wie ein Journalist in Deutschland ausgeschaltet wird
acTViism Munich Interview Chris Hedges mit Hüseyin Doğru: Hörenswert!
► Prof.Dr.Christian Rieck: Mehrheit stimmt dagegen – Gesetz gilt trotzdem: Der EU-Trick erklärt Rieck erklärt, wie mit hinterfotzigen Geschäftsordnungstricks gegen den ausdrücklichen Willen der Mehrheit im Parlament die Chatkontrolle durchgedrückt wird. Unbedingt ansehen/hören, sehr lehrreich!
► Michael Lüders: "Mad Max" Wie den Iran-Krieg beenden?
Ausführliche Analyse der Lage im US-israelischen Angriffskrieg auf den Iran
► Pepe Escobar: Irans geheime Strategie – Tod durch tausend Schnitte
Es gibt eine Reihe hervorragender Analysten, die den Krieg  Israels und den USA gegen den Iran übereinstimmend bewerten. Ich hebe die Analyse von Pepe Escobar wegen seiner Klarheit und Lebendigkeit hervor. Die anderen sind: Alastair Crooke, Larry C. Johnson, Douglas Macgregor, John Mearsheimer, Scott Ritter oder Lawrence Wilkerson.
► Michael Lüders: Angriff auf den Iran - Armageddon im Orient?
Lüders diesmal emotional ergriffen, angesichts der befürchteten Folgen des US-Israelischen Angriffs
► Denk-würdige Rede gegen ein AfD-Verbot von Harald Martenstein
Tobias Riegel hat in den NDS diese Rede mit Lob und Kritik gewürdigt.
► S.Wagenknecht: Wie EU und Bundesregierung den Rechtsstaat zerstören
Über das von den „seriösen“ Medien verschwiegene krasse Unrecht der EU-Sanktionierungen von Journalisten völlig an jeglichem Recht vorbei. 
► Wie Iran den US-Israel-Regimewechsel stoppte: Pascal Lottaz mit Hugh Miles
„Wie schafft es eine „zusammengewürfelte“ Opposition, 50.000 Starlink-Terminals in eine stark sanktionierte Festung zu schmuggeln? Das jüngste Chaos in Teheran war kein echter Aufstand, sondern eine von den USA und Israel orchestrierte Operation zum Regimewechsel. Ihr Scheitern bedeutet viel für die US-Hegemonie in der Region.“ Darüber hinaus spricht Miles über seine hochinteressanten Ansichten zur Zukunft Israels.
► Prof.Manfred Spitzer: Von der digitalen Demenz zur Smartphone-Pandemie
lebendig, humorvoll, höchst-interessant
► Pascal Lottaz im Gespräch mit Hans-Georg Maßen 
   Ex-Verfassungsschutz Präsident spricht Klartext zu Sanktionen
► Glenn Diesen mit Scott Ritter: Die USA sehen die EU jetzt als Feind
Bitter, aber sehr wichtig
► Michael Meyen: Wie ich meine Uni verlor!
Bestes Meyen-Gespräch mit tiefen Einblicken in seine Geschichte

Hier geht es zu weiteren aktuellen Videotipps; wir wollen die Liste an dieser Stelle kurz halten, aber der folgende alte Tipp hat hier seinen Ehrenplatz:

► Pohlmann trifft auf Elke Kahr  — KPÖ in Graz mit 28,8 % an der Spitze - 
   Frage: Wie haben Sie das gemacht? Ab Minute 16:00 - unbedingt sehenswert!
  update: Inzwischen ist Frau Kahr Bürgermeisterin von Graz. Hier ein Interview mit ihr vom April 2023

Weitere Videotipps


 

Aktuelle Lesetipps:

 Lesetipp vom Vormonat


10.10.2026

  • Alex Krainer: Das Imperium: benommen, verwirrt, besiegt
    Der britische Premierminister gab gegenüber den Medien eine wichtige Erklärung ab, wonach er gemeinsam mit Präsident Donald Trump daran arbeite, eine massive Militärkoalition aus 30 Nationen aufzubauen, um die Straße von Hormus gewaltsam zu öffnen. (...)
    Das klingt alles sehr beruhigend, ...
    Tatsächlich dürfte die Erklärung des Premierministers für die Märkte sehr beruhigend sein, nur dass: diese „gestrige Nacht“ der 9. April 2026 war, der betreffende Premierminister nicht dieser Neue (ich vergesse immer wieder seinen Namen) war, sondern der letzte, Sir Keir Starmer. Genau sechs Monate nach seinem Gespräch mit Herrn Trump ist keine große Koalition zustande gekommen, und die Straße von Hormus ist immer noch gesperrt. (...)
    Sir Keir Starmers Aussage von vor sechs Monaten könnte als Signal, dass das Imperium nun völlig machtlos ist ... Wenn die USA und Großbritannien sechs Monate lang nicht in der Lage waren, ihre große Koalition zusammenzubasteln und den Iran zu unterwerfen, kann man zu Recht davon ausgehen, dass keine Kavallerie kommt und dass der Krieg verloren ist.
     
  • Thomas Fazi: Die Brüsseler Tyrannei: oder Der diskrete Staatsstreich
    Die Europäische Union wurde auf der Grundlage von Versprechen von Frieden, Freiheit, Wohlstand und strategischer Autonomie gegründet. Wofür steht sie heute? Krieg, Zensur, Autoritarismus, wirtschaftliche Stagnation, wenn nicht gar regelrechte Deindustrialisierung und geopolitische Unterwerfung unter Washingtons Diktat. Der britisch-italienische Publizist Thomas Fazi argumentiert, dass der gesamte Prozess der europäischen Integration, selbst in seinen Vorläuferformen vor der EU, in erster Linie nicht als wirtschaftliches, sondern als politisches Projekt verstanden werden sollte: als ein Projekt, das darauf abzielte, die Massendemokratie zu entmachten, die die Eliten seit dem Zweiten Weltkrieg einzudämmen versucht hatten. Dieser Prozess erreichte mit der Unterzeichnung des Maastricht-Vertrags einen Wendepunkt, der den Neoliberalismus effektiv in das Gefüge der Europäischen Union einbettete. Auf diese Weise wurden die Mitgliedstaaten in so etwas wie Kolonien von Brüssel und Frankfurt verwandelt. (Verlagswerbung)
     
  • Richard Schmitt: Trump führt die EU vor: US-Präsident bestellt Diesel bei Putin
    Zwei Tage lang lachte die EU-Spitze über die Statue des nackten dicken Donald Trump im EU-Parlament, nun dürfte die Heiterkeit ein Ende gefunden haben: Der US-Präsident zerstört die Sanktionspolitik der EU gegen Russland und ordert 4,8 Millionen Liter Diesel bei Putin.
    Nach einem Telefongespräch mit Wladimir Putin kündigte Donald Trump in der Nacht auf Samstag auf seiner Social-Media-Plattform Truth Social an, Russland werde umgehend mehr als 300.000 Tonnen Diesel für den amerikanischen und weltweiten Markt freigeben. Im November sollen weitere 500.000 Tonnen folgen, danach eine Million Tonnen.
    Abhängig vom Zustand der russischen Raffinerien, die unter ukrainischen Drohnenangriffen leiden, könnten kurzfristig weitere drei Millionen Tonnen hinzukommen. Trump sprach von einem „hoch erfolgreichen“ Gespräch und versprach, die Dieselpreise für alle Amerikaner und die Welt würden „in Rekordtempo und stark“ sinken. 


    08.10.2026

  • Anti-Spiegel: Warum Merz wirklich nach Kiew gefahren ist
    Am Wochenende war Kanzler Merz in Kiew und deutsche Medien sprachen von einem "Solidaritätsbesuch" und von weiteren Hilfszusagen. Allerdings war das kaum der Grund für die Reise, denn die EU lässt Selensky am ausgestreckten Arm verhungern.
    Seit Monaten berichte ich über den Streit zwischen der EU und der Ukraine, in dem es darum geht, dass die EU im Gegenzug für die Auszahlung der Gelder aus dem 90-Milliardenkredit „Reformen“ fordert, die der EU die volle Kontrolle über die ukrainische Polizei, Staatsanwaltschaft und Gerichte bis hoch zum Verfassungsgericht geben. Mit anderen Worten: Die EU will die totale Kontrolle über die Ukraine übernehmen, was im sogenannten „Katschka-Kos-Plan“ vom Dezember 2025 auch ganz offen gesagt wurde.
    Dagegen wehrt sich der ukrainische Machthaber Selensky, weshalb die EU seit Monaten versprochene Zahlungen zurückhält und der Ukraine inzwischen die liquiden Mittel ausgehen.
    Daran hat auch der Besuch von Kanzler Merz am Wochenende nichts geändert, im Gegenteil. Und wer die Hintergründe kennt, der konnte das in den Erklärungen von Merz auch deutlich hören.
     
  • Red.NDS (Jens Berger): Lesetipp aus dem Archiv der NachDenkSeiten aus aktuellem Anlass 07. Oktober 2026 um 13:29  — Die gestrige Wahl des AfD-Politikers Tobias Rausch zum Landtagspräsidenten von Sachsen-Anhalt wurde erwartungsgemäß vom politischen Gegner hysterisch kommentiert. Die Linken-Politikerin Heidi Reichinnek sprach gar vom „ersten rechtsextremem Parlamentspräsidenten seit Hermann Göring“. Für die Vertreterin einer Partei, die sich dem Antifaschismus verschrieben hat, wirkt dies erstaunlich naiv. Eine kurze Abfrage bei ChatGPT listet mir ganze 16 Landtagspräsidenten der Bundesrepublik – meist CDU-Politiker – auf, die zuvor NSDAP-Mitglieder waren. Mich erinnert diese Geschichtsvergessenheit und Verklärung der Geschichte der Bundesrepublik an ein ähnliches Zitat, das der damalige SPD-Chef Sigmar Gabriel im Jahre 2017 tätigte, als er den damals bevorstehenden Einzug der AfD in den Bundestag ähnlich kommentierte. Damals hatte ich dazu eine ausführliche Recherche angestellt. Ich denke, der Text ist gerade wegen des aktuellen Anlasses auch heute noch sehr lesenswert:
    Sigmar Gabriel und die Entdeckung der „echten Nazis“ – so viel Geschichtsvergessenheit macht wütend.
    Sigmar Gabriel, Heidi Reichinnek, Ralf Stegner usw. : „Seht her, wir sind die Guten“, wir haben also das Recht, andere zu verdammen, denn als Gute wissen wir, wer die Bösen sind, dafür brauchen wir nicht das Urteil eines ordentlichen Gerichts. (bm)

    07.10.2026
  • Thomas Moser, Marcus Klöckner: „Das Corona-Regime war ein Anschlag von innen“ — „Das Land, die Demokratie und der Rechtsstaat sind in Gefahr. Und zwar von innen heraus, aus den Institutionen und Strukturen dieser Ordnung heraus“ – das sagt der Publizist Thomas Moser im Interview mit den NachDenkSeiten. Moser, der sich in einem spannenden Buch mit dem „missbrauchten Rechtsstaat“ auseinandersetzt, kennt sich mit heiklen Prozessen aus. Er blickt auf Coronaverfahren, den Fall Buback, den NSU-Komplex und weitere politisch heikle „Ereignisse“, wobei er zu dem Ergebnis kommt: „Das Gemeinsame ist, dass etwas verborgen werden sollte oder verborgen bleiben soll.“ Ein Interview von Marcus Klöckner.
    Klöckner:
    Herr Moser, ob im Fall Buback, des NSU, Ballweg oder in Verfahren gegen Ärzte, die der Coronapolitik kritisch gegenüberstanden usw. Immer wieder erscheint das Auftreten der Justiz eigenartig. Sie haben gerade ein neues Buch veröffentlicht. Der Titel: „Der missbrauchte Rechtsstaat – Wie die Politik regierungskritische Bürger vor Gericht zerrt“. Warum haben Sie diesen Titel gewählt?— 
    Moser: (...) Er bezieht sich vor allem auf den Ballweg-Prozess, den ich kontinuierlich beobachtet habe und im Buch dokumentiere. Das Ergebnis des Prozesses war nicht allein der Freispruch von Michael Ballweg, minus 19,53 Euro, sondern er war viel mehr. Nämlich der Beleg, dass die Staatsanwaltschaft Stuttgart in geradezu krimineller Weise gegen Ballweg vorgegangen war und eine Instanz des Rechtsstaates, eine Gerichtsverhandlung nämlich, versucht hat zu missbrauchen. Unter Beihilfe des Finanzamtes und abgedeckt durch das Justiz- und das Finanzministerium der Landesregierung Kretschmann. Es handelte sich also nicht nur um einen Prozess, sondern um eine Operation einer Regierung und der sie tragenden Parteien gegen Menschen, die Grundrechte in Anspruch genommen haben. Da kann man eigentlich nicht zur Tagesordnung übergehen wie der neue Ministerpräsident Özdemir, der es mit trägt.
     
  • Eva Péli: «Der Ball liegt im Spielfeld von Berlin» – Artem Sokolow über das festgefahrene Verhältnis zu Russland — Welchen realpolitischen Sinn macht Berlins starrer Konfrontationskurs noch, während die deutsche Wirtschaft unter den Folgen bricht? Während ihres Besuchs in Moskau sprach Éva Péli mit dem Politikwissenschaftler und Deutschland-Experten Artem Sokolow (MGIMO-Universität) über die innenpolitische Funktion der «russischen Bedrohung», den Zustand der Kontakte und die harten Realitäten hinter den Kulissen der Diplomatie. 
    (...)
    Artem Sokolow:
    Ich gehe davon aus, dass das Feindbild der russischen Bedrohung für die deutsche Innenpolitik unverzichtbar bleibt. Das sehen wir direkt im Haushalt: Riesige Summen fließen in Sicherheit und die Reform der Bundeswehr. Und das, obwohl es in der Gesellschaft einen riesigen, ungedeckten Bedarf an sozial und wirtschaftlich wirksamen Reformen gibt, die den schleichenden Abstieg der Lebensqualität stoppen könnten.
    Obwohl also Milliarden für Militärreformen und die Ukraine verheizt werden, wächst in der Bevölkerung und bei der Opposition die Überzeugung, dass dieses Geld im eigenen Land dringend gebraucht würde. Doch es ist für eine Regierung eben immer einfacher, Aufrüstung zu betreiben, als Probleme in Wirtschaft und Soziales zu lösen. Deshalb hält die Berliner Regierung krampfhaft an der These fest, Russland sei eine akute, existenzielle Bedrohung, die uns auch in Zukunft den Atem rauben wird.


    06.10.2026

  • Karsten Montag: Hat Putin den Gashahn abgedreht?
    Bis heute betonen Politiker hierzulande, der russische Präsident habe 2022 vertraglich vereinbarte Gaslieferungen eingestellt, um politische Entscheidungen in Deutschland zu beeinflussen. Stimmt das? Ein Faktencheck.
    Im Landtagswahlkampf in Sachsen-Anhalt behauptete Ministerpräsident und CDU-Spitzenkandidat Sven Schulze, der russische Präsident Wladimir Putin habe die Gaslieferungen nach Deutschland eingestellt. Zudem ging Schulze davon aus, dass die Russen Deutschland bis zum Ende des Krieges in der Ukraine sowieso nicht mehr mit Gas beliefern würden. Der Spitzenkandidat der SPD, Armin Willingmann, behauptete ebenfalls, Russland habe den Hahn abgedreht. Er befürchtete, dass Russland den Gashahn auch dann wieder als Erpressungsinstrument nutzen würde, wenn es erneut zu Lieferungen käme.
    Die Aussagen stammen aus einem Schlagabtausch der Spitzenkandidaten für die Landtagswahl in einer MDR-Sendung (ab Minute 43) , in der Willingmann auch in seiner Funktion als Energieminister Sachsen-Anhalts saß. (...)
    Schließt man bei der Recherche jedoch auch russische und weitere internationale Medien ein, entsteht ein deutlich differenzierteres, in großen Teilen entgegengesetztes Bild.


    05.10.2026

  • NDS: Kanzler Merz feiert NATO-Terror
    Der Mann hat ein Privatvermögen von etwa 12 Millionen Euro. Der Mann hatte ein Aufsichtsrat-Mandat bei Black-Rock, dem weltgrößten Vermögensverwalter, dem größte Einzelanteilseigner des Rüstungskonzerns Rheinmetall. Der Mann zeichnet gerade ausgerechnet die Mörder-Organisation NATO mit einem „Friedenspreis“ aus. (…) Es ist der Merz, der die israelischen Terrorangriffe gegen den Iran als „Drecksarbeit für uns alle“ bezeichnete. Es war die NATO, deren Bomben im Jahr 2011 auf die Köpfe der Lybischen Bevölkerung fielen. Und es war die NATO, die 1999 einen völkerrechtswidrigen Krieg gegen Jugoslawien führte. Es war die NATO, die 18 Jahre lang einen völkerrechtswidrigen Krieg gegen Afghanistan exekutierte. (…)
    In seiner aktuellen Rede zur Verleihung des „Friedenspreises“ an die Nato, erklärte der Kriegskanzler zum Ukraine-Krieg: “Wanken wir in Deutschland, dann wankt Europa. Wankt Europa, dann wankt auch die Ukraine“. Bisher hat Deutschland unter der Führung von Merz mehr als 57 Milliarden Euro in die Rüstung der Ukraine gesteckt. Die Merz-Freunde von Rheinmetall unterhalten in der Ukraine seit Oktober 2023 einen Rüstungsbetrieb: Die Ukrainian Defense Industry LLC. 
    Quelle: Rationalgalerie
     
  • Manfred Karl Böhm: Zwischen Krieg, Schikane und Isolation: Warum den Christen im Heiligen Land der Exitus droht — (Red.) Die grauenhaften Verbrechen der israelischen Armee und der israelischen Siedler gegenüber den Palästinensern sind für viele große Medien immer noch kein Thema, aber auch die kleinen, aufmerksamen Medien berichten vor allem über die israelischen Verbrechen gegenüber den einheimischen muslimischen Palästinensern. Der deutsche Theologe Manfred Böhm macht im hier folgenden Beitrag nun darauf aufmerksam, dass auch die Christen im Entstehungsland des Christentums ums Überleben zu kämpfen haben. (cm)
    Die Situation der Christen im Heiligen Land steht an einem historischen Wendepunkt. Wer heute durch die Region reist, begegnet einer jahrtausendealten Geschichte, doch die christliche Präsenz vor Ort darf nicht mit den historischen Mauern verwechselt werden. Die einheimischen Gläubigen verstehen sich selbst als die „lebendigen Steine“ – als eine kontinuierliche Gemeinschaft vor Ort. Diese Gemeinschaft schrumpft jedoch unaufhörlich. Heute machen Christen in Israel, dem Westjordanland und dem Gaza-Streifen weniger als zwei Prozent der Gesamtbevölkerung aus. Sie sind eine extrem fragmentierte Minderheit, aufgeteilt auf über fünfzig Konfessionen, von Griechisch-Orthodoxen über Lateinische Katholiken bis hin zu Armeniern. Die große Mehrheit von ihnen sind arabische Palästinenser.
     
  • NDS-Redaktion: Eine multipolare Welt entsteht – Ulrike Guérot auf dem Ost-West-Forum in Istanbul — „Eine multipolare Welt entsteht – und das ist auch gut so“, so Ulrike Guérot in ihrer Eröffnungsrede beim Ost-West-Forum in Istanbul am 26. September 2026. Die US-Hegemonie könne und müsse enden, ein globaler Krieg verhindert werden. Guérot entwirft die Vision eines Europas, das sich von EU, NATO und USA emanzipiert und zwischen Ost und West vermittelt – und ruft dazu auf, gemeinsam an diesem Europa zu arbeiten.
    Am 26. September trafen sich beim Ost-West-Forum in Istanbul Diplomaten, Wissenschaftler, Sicherheitsexperten und ehemalige Militärs aus 30 Ländern, um über die sich verändernde Weltordnung zu diskutieren. Das von Harici Media und der Berliner European Transcontinental Initiative (ETI) veranstaltete zweitägige Forum brachte Teilnehmer aus Europa, Asien, dem Nahen Osten und Nordamerika zusammen – darunter Ulrike Guérot, Michael von der Schulenburg, Pascal Lottaz, Hauke Ritz und Thomas Fazi.
    Im Mittelpunkt standen der Übergang von der westlich dominierten unipolaren zu einer multipolaren Weltordnung, die Verschiebung des globalen Machtgleichgewichts sowie die Frage nach einer künftigen Sicherheitsarchitektur. Diskutiert wurden zudem die wachsende Gefahr direkter Konflikte zwischen Großmächten, das erneut gestiegene Risiko einer nuklearen Eskalation und die Folgen neuer, durch künstliche Intelligenz ermöglichter Kriegstechnologien.


    04.10.2026

  • Dr. Peter F. Mayer: Willkommen im Club: Dr. Stebel ergänzt die lange Liste der Unerwünschten — Als Dr. Beate Pfeil in der Enquete-Sitzung Diffamierung von Systemkritiker ansprach, reagierte Frau Prof. Dr. Claudia Neu tief verwundert mit „Wer macht das?“ Der grotesk anmutende Satz ist noch nicht abgeklungen, als sich noch ein Name auf die sehr lange Liste der verleugneten Systemkritiker setzen lässt: 
    Dr. Sabine Stebel.

    Dr. Sabine Stebel ist als Biologin bekannt, als jemand, der weltweit u.A. eine einmalige Expertise als Protein-Ingenieurin besitzt und ihre Expertise zum Einsatz bringt, wenn es z.B. darum geht, den Vorsatz hinter der Corona-Choreographie zu beweisen. (...)
    Nun wollte sie zur Wahl auf den Posten des Bürgermeisters in ihrem Dorf Reute antreten. Darüber schreibt Dr. Stebel auf ihrem Substack.
    Ihre Kandidatur für das Bürgermeisteramt in ihrem Heimatort wurde abgelehnt, nachdem der Verfassungsschutz sie als „Reichsbürgerin“ eingestuft und die Gemeinde dies in die Beurteilung einbezogen hatte. Davon durfte Sabine Stebel aus der Zeitung erfahren, wobei es auch für sie neu war, dass sie der Reichsbürgerszene angehören soll. „Reichsbürger“ ist zwar kein juristisch definierter Begriff, ist aber neben „Verschwörungstheoretiker“, und „Antisemit“ ein wirksames Kampfwort – wie früher einmal „Bolschewik“, oder bei Bolschewiken „Volksfeind“… Welch verstörenden Parallelen. 
    Unverkennbar wurden mehrere Gesetze verletzt, darunter:
    ► Entzug des passiven Wahlrechts darf nur bei Verurteilung zu einer Freiheitsstrafe oder durch Bundesverfassungsgericht entzogen werden – Art. 20 Abs. 3 Grundgesetz (GG), Art. 38 GG 
    ► Pauschaler Ausschluss ohne gesetzliche Grundlage – Art 21 Abs. 1 GG (Partei- und Chancengleichheit) 
    ► Verletzung der Persönlichkeitsrechte durch Tatsachenbehauptung in der Zeitung ohne rechtskräftiges Urteil – Art 1 Abs. 1, Art. 2 Abs. 1 GG, ggf. § 185 StGB 
    ► Verstoß gegen Unschuldsprinzip – Art. 6 Abs. 2 EMRK (Europäische Menschenrechtskonvention). 


    02.10.2026

  • Gert Ewen Ungar: Die falschen Narrative des Kanzlers: Kasachstans Präsident düpiert Merz — Die deutsche Propaganda, das deutsche Narrativ zum Ukraine-Konflikt und zu Russland entfalten nur in Deutschland Wirkung. Das musste Bundeskanzler Friedrich Merz bei einer gemeinsamen Pressekonferenz mit Kasachstans Präsident Qassym-Schomart Toqajew feststellen. Toqajew bezeichnete Putin als persönlichen Freund, als herausragenden Staatsmann, wichtig nicht nur für Russland, sondern auch für Zentralasien, Europa und die ganze Welt. Merz stand düpiert daneben. Toqajew ist mit seiner Meinung zu Putin nicht allein, um Merz und seine Narrative dagegen wird es einsam. (...)
    Das deutsche Narrativ zum Ukraine-Konflikt hat der Bundeskanzler erst am Dienstag bei einer gemeinsamen Pressekonferenz mit Kasachstans Präsident Toqajew ausgeführt. Russland führt einen Angriffskrieg gegen die Ukraine und verweigert zudem Verhandlungen. Man hat es vielfach gehört: Russland hat imperialistische Ambitionen. Es bedroht die Freiheit und die Demokratie in Europa. Wenn Russland die Ukraine eingenommen hat, ist zu erwarten, dass Russland Länder der EU, allen voran Deutschland, angreift. So die Auffassung im Regierungsviertel und den angeschlossenen Medien. (...)
    Das Problem mit dieser Geschichte zum Ukraine-Krieg, wie sie von deutscher Politik und den mit ihr koordinierten Medien erzählt wird, ist, dass sie weitgehend frei erfunden ist. Sie hat mit dem tatsächlichen Ablauf der Entwicklung hin zum Krieg nichts zu tun. Das noch größere Problem aber ist, dass weite Teile der deutschen Politik, dass deutsche „Experten“ und die Journalisten der großen deutschen Medien diese Geschichte dennoch glauben. Man liefert Waffen und Geld, verlängert damit aber nicht den Krieg, behauptet Merz allen Ernstes. Das Denken in Zusammenhängen hat die politischen und medialen deutschen Eliten verlassen. Faktisch verlängert Deutschland den Krieg nicht nur, es eskaliert ihn.
    Mehr in den Lesefrüchten
     
  • Stef Manzini: Dr. Weikl musste draußen bleiben. Die „Masern-Petition“ im Bundestag — Es gilt gewissermaßen als Qualitäts-Siegel, im Deutschen Bundestag eine „persona non grata“ zu sein. Dr. Ronald Weikl wurde diese Ehre jetzt zuteil. Hier der Link zum Artikel über die Petition.
    Ja, man macht sich wahrlich unbeliebt, wenn man unbequeme Fragen stellt. Noch unbeliebter, wenn man die Adressaten eines unschwer als berechtigt zu erkennenden Anliegens als Unwissende entlarvt. Das sogenannte Masern-Schutzgesetz mit implizierter Schutzimpfung steht auf tönernen Füßen. Viele Menschen, insbesondere auch viele Eltern, sehen das so, wie die starke Beteiligung an der Petition unter Beweis stellt.
    Es ist Aufgabe von Ärzten und Juristen, die Beweislast in diesem Fall umzukehren. Dies haben die Fachanwältin für Medizinrecht und mehrfache Buchautorin Beate Bahner und der Gynäkologe und Facharzt für Naturheilkunde, Dr. Ronald Weikl, getan. Damit dienen sie der Allgemeinheit beziehungsweise dem deutschen Volke. Denn das steht haargenau so über dem Bundestag geschrieben. Dieses Leitmotiv sollte auch jedem gewählten Volksvertreter innewohnen. Dass im vorliegenden Fall dem Petenten Weikl der Zutritt in den Bundestag verwehrt wurde, ist ein handfester Skandal. Dass dies so kurzfristig geschah, ist mutwillig.


    01.10.2026

  • Norbert Häring: Die Briefwahl ist weniger sicher als die Faktenchecker behaupten
    In einer offenkundig koordinierten Aktion haben die deutschen Faktenchecker vor den Landtagswahlen im September sogenanntes „Prebunking“ in Sachen Sicherheit der Briefwahl betrieben. Alle waren sich einig, dass die Briefwahl nicht nennenswert manipuliert werden kann. Ein ernsthaftes Problem, das noch vor wenigen Jahren offen diskutiert wurde, haben die Faktenchecker dabei einhellig unter den Tisch gekehrt. Da man es nicht leugnen kann, wird es verschwiegen.
    Correctiv, BR-Faktenfuchs, ARD-Faktenfinder, Landeszentralen für politische Bildung und einige mehr: Sie alle haben vor den wichtigen Landtagswahlen in Sachsen-Anhalt, Brandenburg und Berlin Artikel veröffentlicht, in denen dem Publikum vorsorglich von ausgewiesenen Experten erklärt wurde, warum sie nichts von dem glauben sollten, was sie über Manipulationen oder Manipulierbarkeit der Wahlen zu hören oder zu lesen bekommen würden.
    Weil besonders die Briefwahl im Verdacht steht, nicht richtig sicher vor Manipulationen zu sein, ist sie ein Schwerpunkt dieser Beiträge, die die Leser gegen „Desinformation“ immun machen sollen.
     
  • Norbert Häring: Der Deutsche Wetterdienst verabschiedet sich von einer lange aufrecht erhaltenen Lüge — Anfang 2021 stellte die Meteorologische Weltorganisation WMO die Referenzperiode für die Einordnung aktueller Wetter- und Klimadaten von 1961-1990 auf 1991-2020 um. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) kündigte an, das umzusetzen, tat es aber nur für die Fachöffentlichkeit. Die breite Öffentlichkeit täuschte er mit falschen Angaben über die gültige Referenzperiode in seinen Pressemitteilungen, um steilere Überschriften produzieren zu können. Zaghaft macht sich der DWD unter einer neuen Pressechefin auf den Weg in Richtung Ehrlichkeit. […]
    Eine plausible Erklärung dafür, warum der DWD gerade jetzt aufgehört hat, die Falschbehauptung von der „international gültigen Referenzperiode 1961 bis 1990“ zu verbreiten, ist leicht zu erkennen. Im Dezember 2025 bekam der DWD eine neue Leiterin der Pressestelle. Ihr Vorgänger hatte offenbar keine Lust gehabt, die Lüge, für die er verantwortlich war, selbst noch vor Renteneintritt richtigzustellen. Quelle: Norbert Häring
     
  • Arnold Schölzel: Schocks für Kriegstreiber
    An der Fortsetzung des Ukraine-Krieges haben allein die Westeuropäer aus EU und NATO unter Führung Deutschlands Interesse. Das zeigten die Auftritte ihrer Vertreter und der Auftritt ihrer Marionette Wladimir Selenski bei und neben der UN-Generalversammlung in New York in der vergangenen Woche. Gegen sie stehen inzwischen nicht nur die Mehrheit der UN-Mitglieder, vor allem der globale Süden, sondern auch die Großmächte. Die Kriegstreiber hatten daher einige Schocks zu verdauen. So teilte US-Außenminister Marco Rubio nach einem Gespräch mit seinem russischen Amtskollegen Sergej Lawrow am 23. September in New York mit, dass die USA Russlands Präsidenten Wladimir Putin zum G20-Gipfel am 14. und 15. Dezember in einen Luxus-Golfklub aus dem Reich Donald Trumps nach Miami einladen. Washington hoffe, dass er annehme. (...)
    Quelle: unsere zeit

    Gekaufte Wissenschaft: „Überall, wo wir nach Korruption gesucht haben, haben wir sie gefunden.“ 

    Emily Kaplan

     

    Lesetipps vom Vormonat  

     

     


     

    Fundstück


     

    Kontakt                                   Impressum