Wie sollen wir Frieden schaffen,
wenn wir nicht bereit sind zuzuhören?
Wer “ständig nach Beweisen ruft und dabei Belege
bewusst ignoriert, der zeigt keine gesunde Skepsis,
sondern der betreibt kranke Sabotage.”
Quelle: ZDF heute
Anmerkung unseres Lesers W.K.:
Wenn die Bundesregierung denn mal Belege und Beweise veröffentlichen würde! Aber wichtig ist: wer danach fragt, ist ganz, ganz böse!
Hat noch irgendwer Fragen, wo der wahre Faschismus in Deutschland zu Hause ist?
„Kein Land außerhalb des Kollektiven Westens hat ein Interesse daran, dass Russland diesen Krieg verliert. Besser formuliert: Kein Land außerhalb Westeuropas hat ein Interesse daran, dass der Westen diesen Krieg gewinnt. Dieses Problem hat man in Deutschland noch nicht einmal zur Kenntnis genommen. Das ist fatal.“
Gert Ewen Ungar
Kommentar zum Wahlausgang:
„Hass und Hetze“ werfen die Anhänger der Mainstream-Parteien ihren Kritikern vor — aber alle konnten sehen, dass niemand anders als sie selbst Gift und Galle, „Hass und Hetze“ in geradezu irrsinnigem Übermaß gegen alle verspritzten, die von den Altparteien und dem „Weiter so“ genug
haben. Damit leisteten sie ihren Widersachern beste Wahlkampfhilfe.
Wer nicht zuhören will, muss wohl zuerst in den Dreck fallen, ehe er anfangen kann nachzudenken, wie er sich selbst zu Fall gebracht hat.
(bm)
„Wenn die Jagd dem Andersdenkenden gilt, statt dem IRRTUM,
ist nicht die WAHRHEIT das Ziel –
sondern die HERRSCHAFT über das DENKEN“.
Carl-Friedrich von Weizsäcker, zitiert vom Fassadenkratzer
Interessant wäre eine Debatte um die Bedeutung von „Populisten“ siehe Standpunkte.
Dobrindt stuft Bedrohungslage hoch ...
Es läuft die Zeit im Sauseschritt ...
Und wir? Wir laufen mit,
denn ehe wir einen Schritt kapiert haben, kommt schon der nächste ... und wir kommen gar nicht mehr dazu zu protestieren ...
Dr. Christian Rieck nennt das „Sättigungsangriff“.
Wir werden überschüttet und können uns nicht mehr wehren.
Anlasslose Speicherung, Sanktionierung, Vermögensregister, Digitaler Euro ...
„Die Sommerpause scheint gerade benutzt zu werden in der EU, dass da möglichst viele Vorstöße ... wie aus einer Science-Fiction-Dystopie ...“ Prof.Dr. Christian Rieck zählt auf ... Unbedingt sehenswert!
Die EU-Regierungen führen ganz offensichtlich einen Abwehrkampf gegen ihre wachen und kritischen Bürger.
Es geht um Hüseyin Doğru und Jaques Baud
Video: Ziviler
Tod: Wie ein Journalist in Deutschland ausgeschaltet wird
acTViism Munich Interview Chris Hedges mit Hüseyin
Doğru: Hörenswert!
tkp schreibt dazu:
Die Sanktionen der EU sind seit jeher illegal, da gemäß Völkerrecht Sanktionen einen Beschluss des UN-Sicherheitsrates erfordern. Die EU hat in den letzten beiden Sanktionsrunden mit Sanktionen gegen einzelne Personen und EU-Bürger noch einen weiteren Schritt in den legalen Abgrund gemacht. Diese Praxis verstößt gegen grundlegende europäische und internationale Rechtsgrundsätze, darunter:
• Unschuldsvermutung
• Recht auf ein faires Verfahren
• Recht auf Anhörung vor der Bestrafung
• Gewaltenteilung (Exekutive als Richter)
• Rechtssicherheit und Vorhersehbarkeit des Rechts
• Verhältnismäßigkeit
• Wirksamer gerichtlicher Schutz
• Meinungs- und politische Meinungsfreiheit
• Schutz des Eigentums ohne ordentliches Verfahren
Diese Rechtsgüter, die die Institutionen der EU verletzen, werden garantiert durch:
• Die Charta der Grundrechte der Europäischen Union
• Die Europäische Menschenrechtskonvention
• Die Charta der Vereinten Nationen
• Allgemeine Grundsätze des Völkerrechts
Aufruf zur Unterstützung des Weimarer
Richters
Christian Dettmar
Aktuelle Videotipps:
► Vortrag von Gabriele Krone-Schmalz beim BSW-Festival der Meinungsfreiheit in Magdeburg (30.08.2026)
► Ziviler Tod: Wie ein Journalist in Deutschland ausgeschaltet wird
acTViism Munich Interview Chris Hedges mit Hüseyin Doğru: Hörenswert!
► Prof.Dr.Christian Rieck: Mehrheit stimmt dagegen – Gesetz gilt trotzdem: Der EU-Trick erklärt
Rieck erklärt, wie mit hinterfotzigen Geschäftsordnungstricks gegen den ausdrücklichen Willen der Mehrheit im Parlament die Chatkontrolle durchgedrückt wird. Unbedingt ansehen/hören, sehr lehrreich!
► Michael Lüders: "Mad Max" Wie den Iran-Krieg beenden?
Ausführliche Analyse der Lage im
US-israelischen Angriffskrieg auf den Iran
► Pepe Escobar: Irans geheime Strategie – Tod durch tausend Schnitte
Es gibt eine Reihe hervorragender Analysten, die den Krieg
Israels und den USA gegen den Iran übereinstimmend bewerten. Ich hebe die
Analyse von Pepe Escobar wegen seiner Klarheit und Lebendigkeit hervor.
Die anderen sind: Alastair Crooke, Larry C. Johnson, Douglas Macgregor, John Mearsheimer, Scott Ritter oder Lawrence
Wilkerson.
► Michael Lüders: Angriff auf den Iran - Armageddon im Orient?
Lüders diesmal emotional ergriffen, angesichts der befürchteten Folgen des US-Israelischen Angriffs
► Denk-würdige Rede gegen ein AfD-Verbot von Harald
Martenstein
Tobias Riegel hat in
den NDS diese Rede mit Lob und Kritik gewürdigt.
► S.Wagenknecht: Wie EU und Bundesregierung den Rechtsstaat zerstören
Über das von den „seriösen“ Medien
verschwiegene krasse Unrecht der EU-Sanktionierungen von Journalisten völlig an jeglichem Recht vorbei.
► Wie Iran den US-Israel-Regimewechsel stoppte: Pascal Lottaz mit Hugh Miles
„Wie schafft es eine „zusammengewürfelte“ Opposition, 50.000 Starlink-Terminals in eine stark sanktionierte Festung zu schmuggeln? Das jüngste Chaos in Teheran war kein echter Aufstand, sondern eine von den USA und Israel orchestrierte Operation zum Regimewechsel. Ihr Scheitern bedeutet viel für die US-Hegemonie in der Region.“
Darüber hinaus spricht Miles über seine hochinteressanten Ansichten zur Zukunft Israels.
► Prof.Manfred Spitzer: Von der digitalen Demenz zur Smartphone-Pandemie
lebendig, humorvoll, höchst-interessant
► Pascal Lottaz
im Gespräch mit Hans-Georg Maßen
Ex-Verfassungsschutz Präsident spricht Klartext zu Sanktionen
► Glenn Diesen mit Scott Ritter: Die USA sehen die EU jetzt als Feind
Bitter, aber sehr wichtig
► Michael Meyen: Wie ich meine Uni verlor!
Bestes Meyen-Gespräch mit tiefen Einblicken in seine Geschichte
Hier geht es zu weiteren aktuellen
Videotipps; wir wollen die Liste an dieser Stelle kurz halten, aber
der folgende alte Tipp hat hier seinen Ehrenplatz:
►
Pohlmann
trifft auf Elke Kahr — KPÖ in Graz mit 28,8 % an der
Spitze -
Frage: Wie haben Sie das gemacht? Ab Minute 16:00 - unbedingt
sehenswert!
update: Inzwischen ist Frau Kahr Bürgermeisterin von Graz. Hier
ein Interview mit ihr vom April 2023
Aktuelle Lesetipps:
11.09.2026
Immer wieder hörte man im Westen, Israel verteidige sich nur, oder es tue alles, um zivile Opfer zu schonen. Dass dies offensichtlich eine Lüge war, konnten Menschen in der ganzen Welt live im Internet verfolgen. Aber nun ging ein Dokumentarfilm weiter und erlaubte einen Blick hinter die Kulissen der israelischen Gewalt und zerstört die letzten Reste von Glaubwürdigkeit der „Verteidigung“.
Für „NAZA“ haben Yuval Abraham und Rachel Szor über drei Jahre hinweg nächtliche Gespräche auf den Dächern Tel Avivs mit 24 israelischen Soldaten geführt, überwiegend Geheimdienstoffizieren, die von ihren Bildschirmen aus an der Kriegsführung in Gaza beteiligt waren. Die Regisseure betonen, dass sie diese Zeugenaussagen nicht brauchten, um selbst zu wissen, was in Gaza geschah – jeder, der die Zerstörung im Gazastreifen gesehen oder den Palästinensern zugehört habe, hätte das längst erkennen können. Der eigentliche Zweck des Films ist ein anderer: Aussagen von Offizieren und Soldaten aus jener Armee, die Gaza verwüstet hat – von Leuten, die selbst überwacht, kalkuliert und freigegeben haben –, sollen es unmöglich machen, die Verbrechen weiterhin zu leugnen.
Unbekannte markieren den Journalisten Alexander Wallasch vor seiner eigenen Haustür als „Faschisten“. Ausgerechnet Wallasch, einen Ur-Linken. Wer politische Gegner im Wohnviertel an den Pranger stellt, steht faschistischen Methoden sehr viel näher als der Mann auf dem Plakat.
In der Nacht zum Donnerstag haben Unbekannte Alexander Wallasch an die Laterne gehängt. Einstweilen nur sein Bild. Schon dass dieser Zusatz einem überhaupt in den Sinn kommt, beschreibt den Zustand politischer Verrohung und zunehmender Verwahrlosung im Land deutlich.
Mehrere laminierte Plakate tauchten im unmittelbaren Wohnumfeld des unbequemen Journalisten auf. Darauf sein Gesicht, seine Internetadresse und ein QR-Code. Darüber in großen Lettern die Fragen: „Ist dein Nachbar ein Faschist?“ und „Ist dein Nachbar ein Vasall der AfD?“ Jemand hatte diese Plakate vorbereitet, ausgedruckt, laminiert und anschließend dort befestigt, wo Wallasch mit seiner Familie lebt.
10.09.2026
Was sie bedeutet, ist ein massiver Volksprotest gegen das kriegstreibende politische Establishment in Europa und den Vereinigten Staaten. Dem westlichen Establishment gehören rechte, linke und liberale Anhänger an, weshalb es verwirrend ist, den AfD-Wahlsieg als Ausdruck einer präzisen politischen Positionierung zu interpretieren.
Das westliche Establishment in Politik und Medien hat die AfD als „rechtsextreme Partei“ etikettiert – eine Bezeichnung, die die Partei zurückweist. Sie bezeichnet sich selbst als konservativ, nationalistisch, euroskeptisch, einwanderungskritisch und auf vernünftigere Außenbeziehungen bedacht.
Das Etikett „rechtsextrem“ erscheint als eher politisierter Begriff, mit dem das Establishment Gegner dämonisiert, wie es dies in Frankreich und anderswo tut. Auch „linksextrem“ wird als Schmähbegriff benutzt, um Gegner zu marginalisieren. Doch was bedeutet es, wenn jene in der „liberalen Mitte“ häufig diejenigen sind, die kriegslüsterner und anfälliger für Zensur, Repression und antidemokratische Machtmittel sind?
Die Impfideologie appelliert an die soziale Verantwortung. Als Ungeimpfter sei man ein Krankheitsverbreiter und damit ein Risiko für seine Mitmenschen. Eine aktuelle Meta-Analyse zu den Masern entlarvt einmal mehr die vermeintliche Unbedenklichkeit Geimpfter.
Ein behaupteter Masernschutz ist bisher als einzige Impfverpflichtung in deutschen Landen etabliert worden. Die ohne jeden Sinnzusammenhang obligat mit weiteren Antigenen gegen Mumps und Röteln kombinierte Impfung soll nicht nur den Einzelnen vor einer Infektion schützen, sondern weitere Ansteckungen verhindern. Geimpfte böten keinen Nährboden für die Masern und somit eine Verbreitung unterbinden. In einer geimpften Bevölkerung würden die Masern zwangsläufig verschwinden.
Jetzt belegt selbst eine Meta-Analyse von Impfbefürwortern, dass in 90% der untersuchten Studien Krankheitsübertragungen von Maserngeimpften gefunden werden konnten (Wright D et al 2026). Insgesamt ließen sich 812 Masernfälle auf Geimpfte zurückführen. 70/890 Geimpften (7,9%) verursachten 237 Masernfälle. Im Durchschnitt 4 Fälle pro Geimpftem. Und als brisanter Beifang: es bestand kein Unterschied in der Ansteckungshäufigkeit zwischen Regionen, in denen durch eine hohe Impfquote von den Masern als „eliminiert“ galten und „nicht-eliminierten“ Territorien!
Der Souveränitäts-Deal, der Washington nicht gefällt besteht in der Tatsache, dass Malaysia für eigene KI-Projekte keine US-Chips benutzt, sondern chinesische Chips. Was dahintersteckt:
Das ist nicht Malaysia, das „Washington trotzt“. Das ist die Rahmung, die westliche Medien immer bereithalten, wenn ein Land aufhört, um Erlaubnis zu bitten. Laut Bloomberg prüft die Regierung in Kuala Lumpur ernsthaft, die 2 Milliarden Ringgit (rund 494 Millionen US-Dollar) schwere „Sovereign AI Cloud“ mit Huaweis Ascend-910C-Chips statt mit amerikanischer Hardware zu bauen. Es wäre, berichten mehrere Quellen übereinstimmend, der erste Fall, in dem eine Regierung offen chinesische KI-Beschleuniger den amerikanischen vorzieht.
Bezeichnend ist nicht die Chip-Wahl selbst. Bezeichnend ist die Begründung: Malaysia will nicht, dass amerikanisches Recht auf malaysischen Daten sitzt. Der US-CLOUD Act erlaubt US-Behörden Zugriff auf Daten von US-Unternehmen, egal wo auf der Welt sie physisch liegen. Die Entity List erlaubt es Washington, ein Unternehmen – oder ein ganzes Land – über Nacht von der eigenen Technik abzuschneiden. Man unterschreibt den Vertrag, sie behalten den Schlüssel. Wir kennen das vom US-Dollar. Genau dieses Machtgefälle ist es, das ein Land wie Malaysia inzwischen teurer findet als jeden Benchmark-Unterschied zwischen Nvidia und Huawei.
09.09.2026
Ein KI-Spezialist von Anthropic hat mit einer öffentlichen Warnung das Unternehmen verlassen. Die großen KI-Firmen würden mit dem Leben der Menschheit spielen. Das sei allen bewusst, doch man rase weiter auf die Katastrophe zu.
Jacob Coxon war drei Jahre bei den beiden führenden KI-Laboren OpenAI und Anthropic tätig. Mit einem öffentlichen Abgang hat er sich nun aus der Branche verabschiedet. Er ist Spezialist für das Vortraining großer Sprachmodelle und kritisiert die KI-Riesen scharf. Weder OpenAI noch Anthropic handelten verantwortungsvoll. Beide rasten auf eine sich selbst verbessernde Superintelligenz zu und spielten mit dem Leben der Menschheit.
Coxons zentrale Stellungnahme:
„Die Menschen, die KI entwickeln, glauben ernsthaft, dass sie uns alle bis zum Ende des Jahrzehnts töten könnte. Das ist kein Marketingtrick. Wenn überhaupt, werden viele Führungskräfte und leitende Forscher ihre Formulierungen in der Presse abschwächen, um vernünftig zu klingen – aber ich höre dieselben Leute privat ihre Angst äußern. Keine andere menschliche Tätigkeit birgt ein solches Maß an Gefahr.“
Endlich haben es die westdeutschen Qualitätsmedien begriffen: Der Wahlsieg der AfD in Sachsen-Anhalt ist Teil einer russischen Weltverschwörung.
Der Merkur war im Kreml fast dabei: »In Moskau dürfte Wladimir Putin bei dieser Nachricht Krimsekt entkorken. Die AfD ist unbeirrbar russlandfreundlich und fordert die sofortige Aufhebung der Sanktionen.« Da dürfen Politiker nicht hinter den armen Würstchen, die sich das aus den Fingern saugen, zurückbleiben. Der NDR gibt den Aufruf von Hamburgs Innensenator Andy Grote (SPD) an seine Kollegen wieder, die Sicherheitsbehörden gegen eine extremistische Einflussnahme zu schützen: »Staatsgewalt und damit Kontrolle über Sicherheitsbehörden in den Händen einer verfassungsfeindlichen Partei mit engen Kontakten nach Russland ist ein gravierendes Sicherheitsrisiko – auch über Sachsen-Anhalt hinaus.«
Sattem Verschwörungswahn gibt sich der vom Wahlergebnis geschädigte Daniel Brössler in der Süddeutschen Zeitung hin: »Zum Markenkern der AfD gerade in Sachsen-Anhalt gehört die Verharmlosung einer gewalttätigen und militaristischen Diktatur. Viele Menschen haben die AfD nicht trotz, sondern auch wegen ihrer Sympathie für das Russland Wladimir Putins gewählt.« Leben in Sachsen-Anhalt überhaupt Deutsche oder nur »Prorussen«? (...)
Schnappatmung auch auf welt. de: »Das Wahlergebnis in Sachsen-Anhalt hat in Russland begeisterte Reaktionen ausgelöst.« Denn der Wahlsieg der AfD »könnte der erste Schritt für einen Umbau der gesamten EU im Sinne Russlands sein«. Die Russen rollen von der Elbe aus den Kontinent auf. In Magdeburg rollt demnächst der Rubel als Währung. (as)
08.09.2026
Noch hält der angespannte Burgfrieden im Konrad-Adenauer-Haus. In zwei Wochen, nach den Wahlen in Mecklenburg-Vorpommern und Berlin, dürfte auch dies Geschichte sein. Ein „Weiter so!“ wird es bei den katastrophalen Zustimmungswerten für Partei und Kanzler nicht geben. Überzeugende Alternativoptionen liegen jedoch auch nicht auf der Hand. Die CDU ist sehenden Auges in eine Falle getappt, aus der sie nun nicht mehr herauskommt. Der Name der Falle: „Brandmauer“. Es gibt guten Grund anzunehmen, dass die gesamte Brandmauer-Rhetorik vor allem von der SPD gezielt forciert wurde, um sich die „ewige Macht“ zu sichern und der CDU alternative Optionen zu verbauen. So haben die Bauherren der Brandmauer – sicher unwissentlich – der AfD den größten denkbaren Gefallen getan. Welche Schlüsse die CDU aus dieser Erkenntnis zieht, ist jedoch ungewiss.
07.09.2026
Eine Auswertung der 2.661 Wahlbezirke der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt 2026 zeigt erhebliche Unterschiede zwischen Brief- und Urnenwahlergebnissen. Besonders ausgeprägt ist dieser Effekt bei der AfD. Landesweit erreicht sie nach der Auswertung der einzelnen Bezirke bei den Zweitstimmen in den Urnenwahlbezirken 51,20 Prozent, in den Briefwahlbezirken dagegen lediglich 24,27 Prozent. Die Differenz beträgt damit 26,93 Prozentpunkte.
Bei anderen Parteien verläuft die Abweichung in die entgegengesetzte Richtung: Die CDU erreicht bei der Briefwahl 24,30 Prozent gegenüber 14,55 Prozent an der Urne, die SPD 13,53 gegenüber 7,69 Prozent, die Grünen 12,87 gegenüber 7,44 Prozent und die Linke 11,03 gegenüber 7,62 Prozent. Beim BSW fällt der Unterschied mit 5,97 gegenüber 5,00 Prozent wesentlich geringer aus.
Hier weiterlesen. Interessant ist zu dem Thema auch das Video von Prof. Dr. Christian Rieck: Briefwahl: geheim und gleich?
Klima als Hebel der Kontrolle
Jacob Nordangård, Autor von Rockefeller – Das Spiel kontrollieren, zeigt in seinem Beitrag, wie die Theorie des menschengemachten Klimawandels die Akademia eroberte. 1988 erklärte die UN-Generalversammlung den Klimawandel zur „gemeinsamen Sorge der Menschheit“ und gründete das IPCC. Der Kalte Krieg wurde durch den „Warm War“ abgelöst. Forscher, die die Theorie bestätigten, erhielten riesige Ressourcen; Skeptiker wurden als „Klimaleugner“ und Handlanger der Ölindustrie gebrandmarkt und ausgegrenzt.
Nordangård führt die Wurzeln bis in die 1950er Jahre zurück: Die Rockefeller Foundation und der Rockefeller Brothers Fund steuerten gezielt Institutionen wie das Scripps Institution of Oceanography und das International Meteorological Institute in Stockholm. Das Ziel: ein weltweites digitales Klimaschutz-System. Im Jahresbericht 2005 der Rockefeller Brothers Fund heißt es unmissverständlich: „Die Erwärmung des Klimas ist ein globales Thema, das jede denkbare Facette der menschlichen Gesellschaft berührt. Darin liegt unsere Chance.“ Klima ist damit vor allem ein Instrument globaler sozialer, politischer und wirtschaftlicher Kontrolle.
Die Anfrage zur schriftlichen Beantwortung E-002576/2026 des Abgeordneten Gerald Hauser (PfE) an die Kommission wurde beantwortet – und die Antworten „haben es in sich“, wie Hauser formuliert. Der Kern der Anfrage: Der Vertrag zwischen der Kommission und Moderna vom 4. Dezember 2020 (SANTE/2020/C3/054 – SI2.838958), unterzeichnet von Moderna-CEO Stéphane Bancel und der damaligen Gesundheitskommissarin Stella Kyriakides.
Darin erkannten die Unterzeichner an, dass Moderna wegen der „beschleunigten Fristen“ für Entwicklung, Produktion und Lieferung der mRNA-Gen-Impfung unter keinen Umständen garantieren oder irgendeine Haftung dafür übernehmen konnte, dass die Impfung ausreichend wirksam oder frei von „inakzeptablen Nebenwirkungen“ war.
Die Folge: Moderna wurde von jeglicher Haftung für Impfschäden freigestellt – bei Tod, körperlicher, geistiger oder seelischer Verletzung, Krankheit oder Behinderung, bei Angst vor Verletzung, bei Sachverlust und sogar bei Betriebsunterbrechung eines Geimpften. Die Mitgliedstaaten übernahmen diese Risiken – wie auch beim Biontech/Pfizer-Impfstoff.
03.09.2026
Seit Anfang 2021, also seit fünfeinhalb Jahren, ist die Periode von 1991 bis 2020 die international gültige Vergleichsperiode „für Aufgaben des Klimamonitorings, wie z.B. monatliche und saisonale oder jährliche Anomalienkarten“, wie man vom DWD damals umgehend in einer Spezialpublikation erfahren konnte und begründet bekam: (...)
Für die breite Öffentlichkeit verwendete und verwendet der DWD aber weiter den Zeitraum 1961 bis 1990 als Hauptvergleichsperiode und erklärte auf dieser Basis zum Beispiel den Sommer 2021 für 1,6 Grad zu warm. Das ist auch legitim. Nicht legitim ist, dass der DWD diese veraltete Vergleichsperiode in seinen Pressemitteilungen hartnäckig die „international gültige“ nennt. Das ist eine Lüge. Die Periode 1991 bis 2020 war 1,3 Grad wärmer als 1961 bis 1990. Die ältere Periode erleichtert daher, von viel zu warmen oder zu heißen Monaten, Quartalen oder Jahren zu schreiben, und produziert längere Reihen von Jahren, die (angeblich) vergleichsweise zu warm waren.
02.09.2026
Der Verdi-Vorstand nimmt einen Beschluss der Mitgliedervollversammlung zu Kenntnis, will ihn aber nicht umsetzen — mit einer abenteuerlichen Begründung, welche die Vermutung nährt, unsere Eliten wähnten sich in einer neuen Aristokratie:
(...) Am 15. August hatte die Mitgliederversammlung der Deutschen Journalistinnen- und Journalisten-Union (dju) in ver.di, Landesfachgruppe Berlin-Brandenburg, mit großer Mehrheit einen Antrag beschlossen: Der dju- und der ver.di-Bundesvorstand sollten sich „mit allen ihren Möglichkeiten“ gegenüber Bundesregierung und EU-Institutionen für eine Überprüfung und Aufhebung der Sanktionen gegen den Berliner Journalisten Hüseyin Doğru einsetzen. (...)
Der Beschluss war ein Novum: Erstmals bekundete eine gewerkschaftliche Gliederung offen Solidarität mit Doğru, nachdem die Führung fast eineinhalb Jahre lang geschwiegen hatte. Initiiert hatten den Antrag die Journalisten Rüdiger Göbel und Florian Warweg. ABER: Im aktuellen Newsletter der dju Berlin-Brandenburg an die eigenen Mitglieder taucht dieser Beschluss jedoch mit keinem Wort auf – ein Umstand, den sowohl Warweg als auch das Recherche-Portal von Norbert Häring dokumentiert haben. (...)
(...) ... das schaurig-schöne Wort „Ambiguitätstoleranz“ ...
Wie komplex die Welt ist, zeigen die Debatten der letzten Jahre. Egal ob es um die Coronamaßnahmen, den Ukrainekrieg oder den Umgang mit der AfD geht – komplexe Themen mit vielen Grautönen, Mehrdeutigkeiten und Widersprüchen, die jedoch in der medialen und politischen Debatte erstaunlich unterkomplex diskutiert werden. Hier ist sie, die fehlende Ambiguitätstoleranz. Wer die Coronamaßnahmen kritisierte, wurde von Politik und Medien reflexartig als „Coronaleugner“ abgestempelt. Wer die Mitschuld der NATO an der Eskalation der Ukrainekrise auch nur andeutet, ist sofort „kremlnah“. Und wer in der AfD und ihren Wählern etwas anderes als nur tumbe Nazis sieht, die die Demokratie abschaffen wollen, bekommt den Stempel „rechtsoffen“. Man geht jeglicher Debatte aus dem Weg, will Mehrdeutigkeiten und Widersprüche gar nicht erst wahrnehmen und flüchtet sich stattdessen in Etikettierungen, die das Leben leichter machen. (...)
Aus unmittelbarer Beobachtung bei einer Kundgebung am Anti-Kriegstag weiß ich, dass „die Komplexität der Situation zwischen NATO und Russland“ auch manchen Rednern nicht bewusst ist.
Die Bundesregierung hat nun offiziell Russland beschuldigt, Urheber des Drohnenvorfalls von Leipzig zu sein. Alles andere wäre auch eine ziemliche Überraschung gewesen – denn das fragwürdige Urteil war schon lange zuvor in einigen etablierten Medien gefällt und laut verkündet worden. Durch diese intensive Meinungsmache war der Spielraum der Politik erheblich eingeengt worden. Viele etablierte Medien in Deutschland agieren nicht nur in diesem Fall noch verantwortungsloser als viele Politiker.
Stellungnahme der russischen Botschaft in der BRD
► Am 1. September 2026 wurde der russische Botschafter in Deutschland, S. J. Nechaev wurde ins deutsche Außenministerium einbestellt, wo man ihm wegen der angeblichen Verwicklung russischer staatlicher Stellen in einen Vorfall Protest anmeldete, bei dem in der Nacht zum 5. August 2026 am Flughafen Leipzig versucht worden war, eine mit Sprengstoff beladene Drohne einzusetzen.
► Ohne Vorlage jeglicher Beweise oder Argumente schoben die deutschen Behörden die Schuld für die Vorbereitung des angeblich geplanten Sabotageaktes Russland zu. Im Zusammenhang mit den „zunehmenden hybriden Angriffen Moskaus“ wurde die Verhängung umfangreicher Sanktionen sowohl auf EU-Ebene als auch auf bilateraler Ebene angekündigt. Letztere umfassen insbesondere die Schließung des russischen Generalkonsulats in Bonn bis zum 18. September 2026 sowie die Aufhebung des russisch-deutschen Regierungsabkommens über die Tätigkeit von Kultur- und Informationszentren aus dem Jahr 2011, was die Schließung des Russischen Hauses für Wissenschaft und Kultur in Berlin zur Folge hat. Allen Mitarbeitern des Generalkonsulats und des Russischen Hauses sowie deren Familienangehörigen wurde angeordnet, das Gebiet der Bundesrepublik Deutschland unverzüglich zu verlassen. Die deutsche Seite betrachtet die genannten Schritte als „abgewogene und verhältnismäßige“ Reaktion und hofft, dass die russische Seite von Gegenmaßnahmen Abstand nehmen wird.
► Der russische Botschafter wies die von Berlin vorgebrachten Vorwürfe entschieden als unbegründet, absurd und dem gesunden Menschenverstand widersprechend zurück. Er betonte, dass die hastig inszenierte Provokation am Flughafen Leipzig ausschließlich den Zielen des Kiewer Regimes, des militaristischen Flügels der europäischen Politklasse und der Magnaten des militärisch-industriellen Komplexes diene, die ein Interesse daran hätten, den Ukraine-Konflikt anzuheizen. Er wies darauf hin, dass die von der deutschen Seite angekündigten Maßnahmen eine beispiellose Eskalation in den russisch-deutschen Beziehungen darstellen und nicht ohne Folgen bleiben werden, für die die deutsche Bundesregierung die volle Verantwortung tragen wird. Er bedauerte, dass die deutschen Behörden weiterhin einen Kurs verfolgen, der auf die systematische Zerstörung des einst soliden Rahmens der russisch-deutschen Zusammenarbeit abzielt.
Eine Kurzmeldung, die zeigt, dass die EU nicht damit aufhört sich ins eigene Knie zu schießen.

Gekaufte Wissenschaft: „Überall, wo wir nach Korruption gesucht haben, haben wir sie gefunden.“
Emily Kaplan
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